~:.Lucifer's Angel.:~

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Schneetänzer



Autor: Akis kleiner Engel & Rumpali
Art der Story: Slash
Hauptpersonen: Aki & Lauri
Rating: 12
Warnungen: Depri
Sichtweise: Aki
Disclaimer: Uns gehören keine der berühmten Personen! Genauso wenig verdienen wir Geld mit dem Schreiben!
Claimer: /
Summary: Aki ordnet seine Gedanken....
Anmerkung: Morgen ihr lieben,
man hört endlich ma was von uns zusammen.und das is wie folgt entstanden:
ich hab mir endlich ma "Ufolaulu" angehört und fand bzw finde imma noch das es sich anhört wie ein weihnachtssong!ja sorry aba ich kann nichts dafür!
jedenfalls kam mir dann so die grundidee für die slash und da ich grad mit akiskleinerengel geschriebn hab,hab ich sie gefragt ob sie die nicht für mich schreiben möcht wenn ich ihr die idee sage und.....wuhuuuu...das is dabei raus gekommen!

viel spaß beim lesen wünschn wie euch!^^ [Rumpi bei TRS ^^]
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Leise und beachtlich knarrte das Holz unter Aki's Füßen, unter dessen Gewicht. Er befand sich in Lauri's kleiner und kalten 35 m² Wohnung, durch die eine Stille zog, die jedes Geräusch und jedes Gefühl verschlang. So war es jedoch nicht, sie nahm die Geräusche, aber nicht die Gefühle mit sich. Aki's Gefühle spielten verrückt, was hatte er nur getan?
Nun stand er hier, in Lauri's Wohnung. Lauri war nicht da, er war fort. War weg getrieben worden, von Aki. Langsam und trübe blickte Aki zu der tickenden Uhr. Es war 4 Uhr früh, kalter Winter in Helsinki.
Lauri war weggelaufen.
Wegen ihm, wegen Aki.
Aki blickte auf den knarrenden Holzboden, Lauri war nun schon seit 23 Uhr weg.
Er schritt zu dem kleinen Fenster im Schlafzimmer und sah hinaus. Ein weißer Schleiher legte sich über Helsinki, ruhig und entspannend, nicht um Helsinki zu wecken, sondern in der Absicht, Helsinki eine friedliche Ruhe zuschenken.

Aki hielt es nicht mehr in Lauri's Wohnung aus. Sie war so leer und kalt ohne Lauri. Was hatte er nur getan... ?
Er lief leise, schlich fast, in das Schlafzimmer. Er kleidete sich an, er war zum Schlafen nur in Boxershorts gekleidet, aber bevor es zu dem beruhigen Schlaf kam lief Lauri weg, wegen Aki's Worten, ausgelöst von einem Blick von Lauri, einem kleinen und normalem Blick.
Wilde Beschimpfungen und Unterstellungen hatte er Lauri an den Kopf geworfen, nicht drauf geachtet, was er sagte, was er schimpfte und schrie. Was hatte er bloß getan?

Lautlos fiel die Wohnungstür in's Schloß, als Aki die Wohnung verlässt. Laut knarrte die Holztreppe unter seinen Füßen, die ihn aus diesem Haus trugen, das Haus des Schreckens, für ihn im Moment stellte dieses Haus nur Schrecken da.
Seine Hand griff nach der Türklinge aus Metall. Sie war kalt, so wie vieles in und um Aki, sicherlich ging es Lauri nicht anders.
Der Schnee knarrte unter Aki's Füßen, hörte sich so zerbrechlich an. Helsinki war wunderschön mit diesem tiefen und weißen Schleier. Seine Füße setzten sich in Bewegung, weit weg von allem Grauen. Aki ließ sie einfach laufen, wusste nicht wohin, aber er ließ sie laufen.
Was sollten sie sonst auch tun, außer ihn von diesem Ort wegführen?

Wunderschöne Glockenschläge erfüllten die Ruhe von Helsinki, spiegelten die Schönheit wieder. Was würde passieren? Was war passiert? Auf diese Fragen würde Aki auf die Schnelle keine Antwort finden. Aki sammelte seine Gedanken, dachte an die Vergangenheit.
Wie Lauri und er immer so einen Spaß hatten, gelacht, zusammen geweint, Kissenschlachten veranstaltet, zusammen gekocht und sie sich heiß und innig geliebt haben.
Gedanken und Tatsachen der Gegenwart vertrieben diese schönen Gedanken. Er hatte Lauri verletzt, ihn vertrieben, vielleicht alles kaputt gemacht. Heiße Tränen bahnten sich den Weg über Aki's Gesicht, das vom kalten Wetter gekühlt wurde. Er versuchte an die mögliche Zukunft zudenken.
Es waren nur 2. Möglichkeiten zur Auswahl, 1. Lauri würde zu ihm zurück kehren und ihm verzeihen oder 2. Lauri würde Aki für immer verlassen haben.

Flüchtig wischte Aki sich durch das Gesicht, versuchte alles zu verwischen, den Schmerz und die Sehnsucht, doch das einzige das er wegwischte, waren die Tränen in seinem Gesicht.
Der kühle Wind pfiff ihm um die Ohren und er war alleine. Die Straßen waren wie ausgestorben. Sonst war in Helsinki immer der Teufel los, aber jetzt glich es einer Geisterstadt. Eigentlich hasste Aki alleine sein, doch nun hatte er seine Ruhe, konnte nachdenken. War ganz für sich.
Seufzend legte er den Kopf in den Nacken, blickte in den schwarzen Nachthimmel. Sterne über Sterne brachten ihn zum Leuchten, zeichneten ihre Muster in den Himmel. Leise und deckend rieselte der Schnee auf den Boden. Die Schneeflocken tanzen um Aki, zogen ihre Künststücke im Kreis. In dem fahlen Mondlicht glitzerten sie, schienen für Aki aus einer anderen Welt zu kommen, so wie Lauri manchmal.
Er war ziemlich verrückt, war wirklich wer zum Pferde stehlen. Lauri hatte Aki immer verstanden, in jeder Lebenslage und Situation. Und Aki kam es nun so vor, als würden diese Schneeflocken ihn verstehen, ihm Beistand schenken wollen.

Nun ging er aber langsam weiter, er konnte nicht still stehen, geschweige denn sitzen. Er war ein ungeduldiger Mensch. Kleine Schritte blieben im Schnee zurück, er hatte es nicht eilig. Diesesmal schien er geduldig zu sein, sonst rannte er immer wie ein aufgescheuchtes Huhn umher.
Das raue und doch schöne Läuten der Domglocke wurde lauter, erinnerte Aki unweigerlich an Lauri's Stimme. Seine Füße trugen ihn immer weiter nach vorne, ließen sich nicht steuern. Sie wollten dort hin, denn auch Aki wollte nun zum Dom.
Er mochte den Dom, denn dort, das hatte Lauri ihm versprochen, würden sie heiraten, nur sie Beide.
Aki und Lauri wollten dort heiraten, nirgendswo anders auf der Welt. Lauri nannte die Welt auch gerne mal, die grausame Welt. Warum wusste Aki bis vor ein paar Tagen nicht, bis Lauri es ihm erklärte. Ab da konnte er Lauri zustimmen, was die grausame Welt betraf.

In den nächsten Sekunden machte sein Herz einen Sprung. Dort stand er, dort stand Lauri. Er stand auf der anderen Straßenseite, über und über mit Schnee bedeckt. Sein Blick war verklärt und starr auf den Dom gerichtet, dessen Glocken nicht verstummten. Er dachte nach, was wohl passieren wird.
Auch er hat Angst, Angst davor seinen Aki zu verlieren, und das für immer.
Aki war stehn geblieben, sein Blick ruhte auf Lauri, der nun leicht seinen Kopf wendete. Ihre Blicke trafen sich, blieben an den Augen des anderen kleben, Sekunden und Minuten schienen zu vergehen, während sie den Schlüssel zum Tor der Seele genommen hatten und das Tor geöffnet hatten, nur um an das Buch zu kommen, an diesen einen Blick, indem man so gut lesen konnte.
Lauri's Augen schienen ein Spiegel zu sein, denn Aki las das in ihnen, was er fühlte. Die Gefühle der Vergangenheit, das Vertrauen das er Aki geschenkt hatte, die Kälte der Gegenwart, da ihm die Wärme seiner Liebe fehlte und die Liebe, die Lauri für Aki empfand.
All das, spielte sich auch in Aki ab, mit seinen Gefühlen, mit dem Vertrauen für Lauri, die Kälte und die Liebe an Lauri.

Aki verstand immer noch nicht, warum er so reagiert hatte, auf diesen harmlosen Blick von Lauri. Und genauso wenig verstand Lauri nicht, warum er weggelaufen war. So viele Fragen, keine Antworten, die ihr Gewissen beruhigten.
Der Schnee knirschte unter Lauri's Gang, ein langsamer, ein fast schwebender Gang, er hatte etwas beruhigendes an sich.
Helsinki schien seine Bewohner gefangen zuhalten, keine Seele war dort, nur zwei Seelen, zwei Seelen die sich liebten und vertrauten. Ihre Augen verfolgten sich gegenseitig und sahen sich starr an, auch als Lauri vor Aki stand.
Noch immer lasen sie in den Augen des anderen, im riesigen und dicken Buch ihrer Gefühle. Die Schneeflocken tanzten um die Beiden, schloßen sie von allen ab, von der Menschheit und der Kälte ihrer Empfindungen.
Der Glockenschlag erfüllte ihre Ruhe mit einem lauten und dunklem Gesang.

Und plötzlich lagen sie sich in den Armen, schwiegen einfach, wärmten den Körper und die Gefühle des anderen. Es brauchte nur Blicke und Berühungen um zu verzeihen, Worte und Flüche, Ängste und Gewissen zu vertreiben, sich zu lieben und zu vertrauen. Der Mond war verschwunden und die Sterne leuchteten nicht mehr.
Leichte Sonnenstrahlen brachten den Schnee erneut zum Glitzern, die Augen des andren, den Blick zum Strahlen und Wärmen. Denn nur die Sonne kündigte den Neubeginn einer Liebe an, die sich aufbaute, sich durch falsche Worte und zu schnelles Handeln zerstörte nur um sich doch durch zarte Blicke und wortloses Sagen wieder aufbaute.
Im immer noch stillen Läuten der Domglocke und den kleinen, zarten Sonnenstrahlen des frühen morgens war alles so gut wie vergeben und vergessen. Es blieb nur noch eine Sache zwischen ihnen...
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